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Nachdem Ende 2025 Mitglieder der NVSG
10 Obstbäume und ca. 150 heimische Sträucher auf dem
vereinseigenen Grundstück an der Grenze zwischen Niedermittlau und
Meerholz angepflanzt haben, wurden jetzt im Mai 300 Wildstauden auf der
Fläche verteilt. Heike Gerdes, Blühbotschafterin des MKK hatte gemeinsam
mit Birgit Steppuhn von Grün&Grün (Behindertenwerk) Margeriten, Dost,
Skabiose, Färberkamille und andere heimische Pflanzen ausgesucht.
Ein Speierling, gestiftet von Heike Gerdes
und Willi Kloos, wurde noch in die Reihe der Obstbäume integriert. Dafür
sagt der Verein herzlichen Dank!
"Heimische Pflanzen verdienen unsere
besondere Wertschätzung, denn an sie sind unsere Insekten seit
Jahrhunderten angepasst. Die allseits beliebte Geranie, die als blühende
Fensterdekoration optisch sicher etwas 'hermacht' - für Insekten ist sie
aufgrund des fehlenden Nektars völlig wertlos. Dagegen bietet sich eine
simple Taubnessel mit ihren unscheinbaren Blüten mehrere Wochen als
verlässliche Nektarquelle an. Hier müssen wir auch für unsere Hausgärten
umdenken" erklärt der erste Vorsitzende der Naturschützer, Norbert
Prager. "Wir wollen dabei mit gutem Beispiel vorangehen und sind froh,
dass es beim Behindertenwerk mit 'Grün&Grün' eine Einrichtung gibt, bei
der man heimische Pflanzen bekommen kann."
Auch die Sandsteine, ein LKW voller Bruchsteine, wurde inzwischen von
der Gartenbaufirma Liesen aus Meerholz geliefert. Hier können und sollen
Reptilien, also Eidechsen (dazu gehört auch die Blindschleiche) oder
Schlangen, wie die Ringelnatter einziehen und auf den Steinen ein
Sonnenbad nehmen.
Prager: "Die Steine waren kostenlos;
auch dafür ein herzliches Dankeschön an die Firma Liesen
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